Immobilienkredit - Günstige Kredite im Vergleich

Immobilienkredit

Immobilienkredit – darauf ist bei der Wahl zu achten

Die Nachfrage nach Wohnungen und Häusern boomt – die Hypothekenzinsen liegen derzeit deutlich unter zwei Prozent. Im Sommer 2015 wurden so viele Immobilienkredite wie schon lange nicht mehr vergeben – rund 50 Prozent mehr gegenüber den Vorjahresmonaten. Seit geraumer Zeit liegt der Leitzins auf Rekordtief – gemäß einer Aussage der europäischen Zentralbank wird dies auch noch lange so bleiben. Daher sind Baufinanzierungen auch entsprechend günstig und immer mehr Bundesbürger können sich ihren Traum vom Eigenheim über einen günstigen Immobilienkredit verwirklichen. Doch bei der Finanzierung von Immobilien lauern viele Fallstricke. Die häufigsten Fehler sind zu geringe Tilgungsraten und zu wenig Eigenkapital. Damit der Traum nicht zu einem Albtraum wird, müssen alle Fallen erkannt und vermieden werden.

Finanzierungsrahmen: Wie viel Geld wird benötigt?

Zunächst sollte sich der Immobilienkäufer ein Bild von seinen zur Verfügung stehenden Mitteln machen. Neben einem Haushaltsplan muss berücksichtigt werden, wie viel die Immobilie inklusive aller Nebengebühren, wie beispielsweise Makler, Notar- und Grunderwerbsteuer, kostet. Oftmals kommen noch weitere Kosten für Renovierung bei Gebrauchtimmobilien sowie Böden und Anstrich bei Neuimmobilien hinzu. Als nächstes geht es an das Erstellen einer Liste für das vorhandene Eigenkapital. Sind eventuell Depots oder Konten vorhanden, die in naher Zukunft auszahlbar sind?

Immobilienkredit: Wie günstige Kredite finden?

Um sich einen Überblick über günstige Immobilienkredite zu verschaffen eignet sich am besten ein online Rechner mit einem Immobilienkredit-Vergleich. So spart sich der Interessent den mühseligen Gang zu den verschiedenen Sparkassen, Kreissparkassen, Volksbanken und den Vermittlern. Für einen besseren Vergleich sollten die Kreditangebote hinsichtlich ihres Tilgungsplans und den monatlichen Belastungen verglichen werden. Wichtig ist neben dem Effektivzins auch die am Ende der Laufzeit verbleibende Restschuld.

Eigenkapital: Wie viel wird benötigt?

Eine der größten Fehler liegt in dem zu geringen Anteil an vorhandenem Eigenkapital. Zwar ist es mittlerweile möglich, auch eine Vollfinanzierung durchzuführen, doch Experten raten hiervon ausdrücklich ab. Baukredite sind langwierig und ändert sich etwas in der persönlichen Situation – wird beispielsweise der Ehepartner arbeitslos – so können viele den Kredit nicht mehr stemmen. Was heute noch gut finanzierbar ist, kann am Ende der Laufzeit ganz anders aussehen. Mindestens etwa 25 bis 30 Prozent der zu finanzierenden Summe sollte an Eigenkapital vorhanden sein. Außerdem steigt der Zinssatz mit der Belastungshöhe – besonders günstige Zinsen gibt es mit 60 Prozent Eigenkapital.

Tilgung: Wie viel ist sinnvoll?

Die Ratenhöhe setzt sich immer zusammen aus der Tilgung und den Zinsen. Ein weiterer recht häufiger Fehler ist das Wählen einer zu geringen Tilgungsrate. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen sollten der günstige Kredit dazu genutzt werden, um schneller zu tilgen. Derzeit sind zwei Prozent Tilgung üblich, aber besser wären vier Prozent.

Sondertilgung: Warum sollte darauf nicht verzichtet werden?

Immobilienkäufer sollten sich auf jedem Fall immer das Recht auf Sondertilgung einräumen lassen – besonders dann, wenn die Auszahlung eines Festgeldkontos oder einer Lebensversicherung erwartet wird. Damit lassen sich Kredite besonders schnell abtragen. Etwa fünf Prozent der Darlehenssumme an Sondertilgung sollte drin sein. Auf Nachfrage sind manchmal auch zehn Prozent möglich, ohne dass sich das die Bank bezahlen lässt. Wer hingegen damit liebäugelt, aus einem Immobilienkredit vorzeitig auszusteigen, muss mit hohen Gebühren rechnen. Denn dies lassen sich Kreditinstitute durch Vorfälligkeitszinsen vergüten.

Tipp: Immobilienkäufer, die wissen, dass ein Erbe zu erwarten ist oder dass in einigen Jahren ein höherer Geldeingang erfolgt, sollten den Spielraum für Sondertilgungen noch weiter nutzen, indem statt einem großen mehrere kleine Kreditverträge mit jeweils eigenem Sondertilgungsrecht abgeschlossen werden. Noch besser: diese gehen über verschiedene Laufzeiten, wie beispielsweise 10, 15 und 20 Jahre.

Förderkredite: Wie sinnvoll sind diese?

Die staatliche Förderbank KfW bietet ebenfalls günstige Kredite für den Kauf von Immobilien an. Allerdings liegt der Zinssatz meistens doch über dem des günstigsten Anbieters. Außerdem sind Bankkredite meistens flexibler und bei einem KfW Kredit ist oftmals keine Sondertilgungen möglich.

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